Strategien für eine Wasserstoff-Energiewirtschaft

Ausblick

Die Technologie der Wasserstoff-Energiewirtschaft ist heute bei weitem noch nicht wirtschaftlich konkurrenzfähig gegenüber der konventioneller Energietechnik. Aufgabe des Staates und der Gesellschaft muss es sein, dieser viel versprechenden Technik trotz der langen Entwicklungszeit bis zur großtechnischen Anwendung eine Chance zu geben. Dies wird nur mit einer Initialförderung von Komponentenherstellung, Infrastruktur und Demonstrationsvorhaben durch die öffentliche Hand gelingen, wie es auch in großem Umfang in Japan und USA geschieht. Geht man davon aus, dass in Deutschland im Jahr 2025 bis zu 10 % der Energieanwendungen in Haushalt und Verkehr mit Wasserstoff versorgt werden können, ergibt sich in diesem Zeitraum ein Markt in Milliardenhöhe mit einem hohen Potenzial an qualifizierten Arbeitsplätzen. Über die o.g. Entwicklung und Erprobung der zugehörigen Technik hinaus setzt die Einführung von Wasserstoff als umweltschonender Energieträger folgende Handlungsschritte voraus:

  • Erarbeitung einer langfristigen Strategie im Konsens aller Beteiligten zur Förderung der Wasserstoff-Energietechnologie. Dazu zählt auch eine "ganzheitliche" Koordination bei Projekten und bei der Entwicklungsförderung

  • Information und Beratung von Betrieben, Behörden und anderen Entscheidungsträgern über Wasserstoff-Systeme.

  • Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Wasserstoff und Brennstoffzellen.

Die Koordinationsstelle der Wasserstoff-Initiative Bayern sieht ihre Aufgabe darin, die beteiligten Akteure aus Politik, Energieversorgung, Industrie, Kommunen, Verbänden und Medien bei diesen Handlungsschritten zu unterstützen.

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