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Ausbreitung von Wasserstoff-Explosionen

Ziel dieses Projektes war ein validiertes Simulationswerkzeug zur Vorausberechnung von Wasserstoff-Explosionsvorgängen.

Projektpartner

  • Datenaufbereitung, Implementierung eines Verbrennungsmodells in kommerziellen Code:
    Lehrstuhl A für Thermodynamik (LAT), TU München
  • Modellentwicklung und -erweiterung:
    Institut de Recherche sur l'Hydrogène, Université du Québec à Trois-Rivières

Aufbau des Systems

Basierend auf einem grundlegenden turbulenten Verbrennungsmodell, welches am LAT entwickelt und in die kommerzielle Software TASCflow implementiert wurde, konnten umfangreiche Rechnungendurchgeführt werden. Die Validierung erfolgte auf der Basis von ausgewählten Experimenten, die an bestehenden Versuchsanlagen des LAT durchgeführt wurden. Um die Unabhängigkeit von der Codeplattform nachzuweisen, wurde das Modell in weitere kommerzielle CFDCodes (Computational Fluiddynamics) wie FLUENT, CFX und TFC implementiert. Für die Simulation von vollständigen Explosionssequenzen in einer komplexen Geometrie mit realem Maßstab erfolgte eine entsprechende Anpassung und Erweiterung des Basismodells. Dabei wurden Anlaufvorgänge und Verbrennungszwischenprodukte in Löschzonen berücksichtigt.

 

 
 

Oben: nicht optimierte Verbrennung
Unten: Optimierte Verbrennung durch spezielle Wasserstoff-Einblasung

 

Kontakt:

Prof. em. F. Mayinger,
Lehrstuhl A für Thermodynamik TU München

E-Mail: may@td.mw.tum.de

Projektstatus:

abgeschlossen

 

Projektpartner