Sprudelgas aus der
Brennstoffzelle

Stationär
 
 

Brennstoffzellen für die Kohlendioxid-Produktion
mit Kraft-Wärme-Kopplung

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines Schmelzkarbonat-Brennstoffzellen-Systems (MCFC, Typ "Hot Module") mit der gekoppelten großtechnischen Erzeugung von Kohlendioxid für den Einsatz in der chemischen Industrie. 

Projektpartner

  • Projektleitung und Brennstoffzelle:
    MTU Friedrichshafen GmbH
  • Abnahme von CO2, Strom und Wärme:
    Degussa Trostberg AG: Hersteller von Spezialchemikalien und Düngemitteln
  • Finanzielle Beteiligung:
    E.ON Energie AG

Projektbeschreibung

Mit Hilfe einer geänderten Systemführung sind Karbonat-Brennstoffzellen in der Lage, neben Strom und Wärme auch Kohlendioxid in größeren Mengen zu produzieren. Technisches Kohlendioxid ist ein in großen Mengen benötigter Rohstoff für eine Reihe von chemischen Prozessen. Bisher wird dieses CO2 durch direkte Verbrennung kohlenstoffhaltiger Gase wie Erdgas erzeugt. Im Rahmen dieses Projektes wird die Erzeugung von CO2, gekoppelt mit Strom und Wärme, durch den Einsatz einer MCFC untersucht. MTU prüft die grundsätzliche technische Eignung des Hot Module für dieses Vorhaben im Labormaßstab. Die Zellen müssen ihre Langzeitstabilität unter realen Betriebsbedingungen für die kombinierte Erzeugung von Strom, Wärme und CO2 nachweisen.

Ausblick

Nach dem erfolgreichen Test eines Vollflächenzellstapels erfolgen bei MTU Friedrichshafen die Auslegung, der Bau und die Inbetriebnahme einer Pilotanlage. Gemeinsam mit Degussa soll die MCFC-Anlage in Trostberg betrieben werden.

 

 
 

Schematische Darstellung des Hot Module von MTU

 
 

Kontakt:

Dr. Manfred Bischoff,
MTU Friedrichshafen GmbH

E-Mail: manfred.bischoff@cfc-solutions.com

Projektstatus:

abgeschlossen

 

 
Projektpartner