Systemvergleich alternativer Antriebstechnologien -

Primärenergetische Analyse der Herstellung und Nutzung alternativer Antriebssysteme 

im Vergleich zu konventionellen Systemen für den Pkw-Bereich

An der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. wurde im Rahmen der wiba-Perspektivenstudien zu einer Wasserstoff-Energiewirtschaft die Herstellung und Nutzung alternativer Antriebssysteme im Vergleich zu konventionellen Techniken für Pkw analysiert. Dabei wurden der KEA (Kumulierter Energieaufwand) und der KNRA (Kumulierter nicht-regenerativer Energieaufwand) untersucht.

Methodik:

Als Referenzfahrzeug diente ein Mittelklasse-Kombi nach dem aktuellen Stand der Technik mit Direkteinspritzer-Ottomotor bzw. Turbodiesel-Direkteinspritzermotor. Zusätzlich wurden als bereits marktreife alternative Antriebsvarianten der bivalente Erdgas- und der Autogas-Antrieb untersucht. Als alternative Kraftstoffe wurden Biodiesel  sowie aus Biomasse bzw. Ergas reformiertes Methanol betrachtet. Diese Techniken wurden mit einem innovativen Antrieb mit PEM-Brennstoffzelle und Flüssigwasserstoff als Kraftstoff verglichen. Ferner wurde der Prototyp eines Elektrofahrzeugs mit Lithium-Ionen-Akku in die Betrachtung aufgenommen.

Seitens der Herstellungsaufwendungen wurden die Auswirkungen von Leichtbaumaßnahmen, dem Einsatz eines Lithium-Ionen-Akkus im Elektrofahrzeug sowie einer Brennstoffzelle genauer untersucht.

Abgerundet wird die Studie durch einen kurzen Vergleich der aktuell möglichen Emissionseinsparungen durch alternative Antriebe und Kraftstoffe sowie ein Ausblick auf zukünftige primärenergetische Reduktionspotenziale der einzelnen Antriebssysteme.

Die Studie ist über die Energie &  Management-Verlagsgesellschaft mbH in Herrsching 
(Tel. 08152 / 93 11-0, Website www.shop.emvg.de) zum Preis von 30,- € inkl. MwSt. zzgl. Versand erhältlich. 

Über Produktsuche mit "wiba" als Stichwort können Sie diese und auch weitere Studien der Wasserstoffinitiative Bayern finden.

Projektpartner:
  • BStMWVT
Autoren:
  • Roger Corradini
  • Alex Krimmer